Sonntag, 12. März 2017

"Ihre Denkhaltung ist gekennzeichnet durch:




"Alle Internetagenturen hassen Projekte und machen sie trotzdem

http://www.computerwoche.de/a/der-traum-der-produktfirma,3048639


vs.

"So hat beispielsweise eine Studie von Tufin Technologies ergeben, das 39 % der IT-Sicherheitsmanager zuerst ein interessantes Fußballspiel zu Ende ansehen würden,

bevor sie ein Sicherheitsproblem im Firmennetzwerk beheben würden.


Quelle:

http://4managers.de/management/themen/mitarbeiterbetreuung-probleme-als-produktivitaetsbooster/




vs.


"Sie trauen sich die selbständige Lösung eines Problems nicht zu, sondern fühlen sich offensichtlich am wohlsten, wenn sich ihr Denken und Handeln im gewohnten Gleis bewegt und in routinemäßig zu bewältigenden Formen erfolgt. Ihre Denkhaltung ist gekennzeichnet durch

schablonenhaftes Denken       
verbalistisches Scheinwissen,
rasch erlahmenden Wissensdurst,
Vertrauen auf das Gedächtnis, mit dessen Hilfe angelernte Merksätze oder Phrasen re­produziert werden. [ii]

"Abschließend sei noch einmal exemplarisch auf den Auftrag des Niedersächsischen Schulgesetzes hingewiesen. Ausdrücklich wird von den Lehrkräften ( d.h.  aller Stufen, aller Schulformen, in allen Fächern ) gefordert, die Fähigkeit zu schöpferischem, fruchtbarem Denken bei den Schülern fortzuentwickeln, ihre Denkfreude immer wieder zu wecken, zu erhalten und zu fördern, ihre Denkaktivität stets aufs Neue anzuregen, zu steigern und die Voraussetzung dafür zu schaffen, dass sie sich in neuartigen   Situationen sachgerecht und angemessen verhalten.



"Professor Claus hat am Ende seines  Radiovortrags zur Denkerziehung [v]  10 (...) formuliert, die er nicht als Rezepte verstanden wissen will. Dieses Instrumentarium  kann zur Realisierung der Forderungen verwendet werden..



1.  Einsicht ist besser als Wortwissen!

2. Verlange vom Schüler keine wörtlichen Reproduktionen, sondern sinngemäße Wiedergaben!

3.  Sorge für einen Fundus gediegenen Faktenwissens!

4. Sorge für einen Fundus disponibler Operationen oder intellektueller Techniken!

5.  Lass dem Schüler Zeit zum Nachdenken!

6.  Übe das gedankliche Umstrukturieren von Sachverhalten!

7.  Schaffe und erhalte Problembewusstsein beim Schüler!

8.  Vermeide die flüchtige Information über alles, habe statt dessen Mut zu Lücke!

9.  Beachte und achte originelle Lösungsansätze!

1O Räume dem Schüler das Recht ein, sich zu irren!



Quelle:

Gedanken zum Denken

(nicht nur) im Sozialkundeunterricht

 Hans-Dietrich Zeuschner


http://www.kfztech.de/gast/zeuschner/denken.htm





"Warum Probleme uns voranbringen?



"Allerdings können wir uns auch nicht aller Probleme annehmen, die uns täglich begegnen. Wir müssen permanent Entscheidungen treffen, um was wir uns in welcher Reihenfolge kümmern wollen und suchen erst dann nach Lösungen.


Dabei bewerten wir automatisch nach folgendem Frageraster:

(...)


Meist wird dieses Frageraster weder bewusst noch objektiv beantwortet. Das führt dazu, dass für die Behebung „vermeintlicher“ Probleme ein enormer Aufwand getrieben wird.
(...)






"Welche Probleme sind es wert gelöst zu werden?




Im beruflichen Umfeld gibt es verschiedene Kriterien, die man bei der Entscheidung, ob ein Problem gelöst werden muss oder nicht, heranziehen kann:

Gibt es gesetzliche Rahmenbedingungen, die eine Lösung erforderlich machen?
Schadet das Problem dem Image des Unternehmens?
Was kostet die Lösung?
Welche Kosten verursacht das Problem?

Der letzte Punkt wird dabei oftmals nicht genügend beachtet. (...)



Quelle:

http://4managers.de/management/themen/mitarbeiterbetreuung-probleme-als-produktivitaetsbooster/




Weiteres Beispiel:


Fukushima - Chronik eines Desasters

Aktuelles & Gesellschaft -

48 Min. - 1036 Aufrufe

 - Noch 6 Tage



Hätte die Atomkatastrophe von Fukushima verhindert werden können? Die Antwort, die diese präzise wie erschütternde Rekonstruktion der Ereignisse vom 11. März 2011 gibt, lautet eindeutig: Nein. Nicht mit dieser Art von Anlage direkt am Meer und unzureichend geschultem Personal.

Am 11. März 2011 kam es infolge eines Tsunamis in der Atomanlage nahe der japanischen Stadt Fukushima zu einer folgenschweren Unfallserie, die in einem nuklearen Super-GAU gipfelte. Das größte Rätsel ist bis heute, wie es zu einem Totalausfall der Stromversorgung und infolgedessen zu einer mangelhaften Kühlung der Reaktorkerne und Brennstäbe kommen konnte – mit der bekannten fatalen Kettenreaktion von der Kernschmelze bis zum Freisetzen erheblicher Mengen an Radioaktivität. Die Dokumentation liefert anhand zahlreicher Simulationen wesentliche Erkenntnisse über diese Vorgänge. Ebenfalls ungeklärt war bisher, inwieweit sich die Arbeiter der Schäden an der Anlage bewusst waren, da sie mit einer völlig unbekannten Situation konfrontiert waren. Interviews mit den zum Zeitpunkt der Havarie diensthabenden Mitarbeitern ermöglichen es, die Ereignisse im Kontrollraum des Kernkraftwerks genau zu rekonstruieren. Anhand von 3D-Computergrafiken, nachgestellten Szenen und Exklusivinterviews versucht die Dokumentation nachzuweisen, dass die tatsächlichen Verhältnisse im Reaktorblock 1 viel gefährlicher waren, als es die Arbeiter in der Kontrollzentrale ahnen konnten. Zudem wirft die Dokumentation ein Schlaglicht auf bisher selbst von Experten nicht erkannte Schwachstellen von Atomkraftwerken. Diese Erkenntnisse könnten zu einer Neubewertung der nuklearen Sicherheitspolitik führen.

Sicherheit, Atomenergie, Super-GAU, Fukushima, Japan

http://www.arte.tv/guide/de/047156-000-A/fukushima-chronik-eines-desasters



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